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Die größte Herausforderung für jeden passionierten Leser ist nicht nur, Zeit zum Lesen zu finden, sondern das Gelernte zu behalten und anzuwenden. Wertvolle Markierungen und Notizen können schnell über Kindle, Artikel und PDFs verstreut werden und so eine unübersichtliche Sammlung von Erkenntnissen entstehen lassen. Die Wahl des richtigen Systems ist daher entscheidend für den Aufbau einer effektiven Lesegewohnheit. Einen umfassenden Überblick über alle hilfreichen Softwarelösungen bietet unser Leitfaden „Das unverzichtbare digitale Werkzeug für Autoren und Leser“ – ein idealer Ausgangspunkt.
In diesem Beitrag vergleichen wir zwei der leistungsstärksten Tools in diesem Bereich: Readwise, den ultimativen Markierungs-Aggregator, und Obsidian, die unendlich flexible persönliche Wissensdatenbank. Wir zeigen Ihnen, welches Tool am besten zu Ihrem individuellen Lese- und Notizstil passt.
Direkter Vergleich: Readwise vs. Obsidian
| Funktionen | Readwise | Obsidian |
| ------------------------ | --------------------------------------- | ------------------------------------------- |
| Hauptfunktion | Hervorhebungen sammeln & überprüfen | Persönliches Wissensmanagement (PKM) |
| Kindle-Integration | Automatisch, nahtlos und offiziell | Manuell oder über Plugins (oft Readwise erforderlich) |
| Notizorganisation | Tags, Ordner und chronologischer Feed | Bidirektionale Verlinkung, Graphansicht, Ordner |
| Einarbeitungsaufwand | Sehr gering (Einrichten und vergessen) | Steil (Hochgradig anpassbar, Einrichtung erforderlich) |
| Kernstärke | Müheloses Erfassen & verteiltes Wiederholen | Aufbau eines vernetzten Ideennetzwerks |
| Ideal für | Gelegenheitsleser, fortgeschrittene Kindle-Nutzer | Forscher, Studierende, Autoren, lebenslang Lernende |
Kernphilosophie: Sammeln vs. Erstellen
Der grundlegende Unterschied zwischen Readwise und Obsidian liegt in ihrem Zweck.
Readwise basiert auf dem Prinzip der Aggregation und Wiederholung. Die Hauptaufgabe besteht darin, Ihre Markierungen aus verschiedenen Quellen (Kindle, Instapaper, Webartikel) automatisch an einem zentralen Ort zusammenzuführen. Diese Notizen werden Ihnen dann täglich in einer Wiederholungsfunktion präsentiert, um das Behalten der Informationen zu erleichtern. Es handelt sich um ein passives System, das im Hintergrund arbeitet.
Obsidian ist ein Werkzeug zur Erstellung und Vernetzung. Es ist eine leere Leinwand, auf der Sie aktiv Ihre eigene digitale Wissensdatenbank oder Ihr „zweites Gehirn“ aufbauen. Die Stärke von Obsidian liegt darin, kurze Notizen zu erstellen und diese miteinander zu verknüpfen, um Überschneidungen zu erkennen. Es ist ein aktives System, das Ihre eigene Verarbeitung und Organisation Ihrer Gedanken erfordert.
Kindle-Markierungsverwaltung: Der automatische Vorteil
Hier liegt der klare und entscheidende Vorteil von Readwise. Für begeisterte Kindle-Leser ist Readwise ein echter Gamechanger. Sobald Sie Ihr Amazon-Konto verbunden haben, werden alle Ihre bisherigen und zukünftigen Kindle-Markierungen und -Notizen automatisch synchronisiert – ganz ohne Ihr Zutun.
Obsidian Obsidian hingegen bietet keine native Kindle-Integration. Um Ihre Kindle-Markierungen in Obsidian zu importieren, müssen Sie diese in der Regel entweder manuell von der Amazon-Website exportieren (ein umständlicher Prozess) oder, häufiger, ein Plugin verwenden, das von Readwise synchronisiert. Für eine nahtlose Verwaltung Ihrer Kindle-Markierungen ist Readwise der unerlässliche erste Schritt.
Gewinner: Readwise
Recherche & Notizenorganisation: Das vernetzte Gehirn
Während Readwise hervorragend zum Sammeln von Notizen geeignet ist, ist Obsidian unübertroffen im Verknüpfen dieser Notizen. Dies ist der Kern seines Wertes als Organizer für Forschungsnotizen.
In Obsidian kann jede Notiz mit jeder anderen verknüpft werden, wodurch ein Netz aus miteinander verbundenen Ideen entsteht. Dies wird als bidirektionale Verknüpfung bezeichnet. Sie können diese Verbindungen in der „Grafikansicht“ visualisieren, die Ihnen hilft, unerwartete Zusammenhänge zwischen Konzepten aus verschiedenen Büchern und Artikeln zu entdecken. Dies ist unglaublich hilfreich für Autoren, Forscher und alle, die Informationen synthetisieren und nicht nur wiederholen möchten.
Readwise ist deutlich einfacher aufgebaut und basiert auf Tags und einer Feed-Ansicht. Es eignet sich gut, um Markierungen aus einem bestimmten Buch oder Thema zu finden, ermöglicht aber nicht das tiefgründige, vernetzte Denken, das Obsidian erlaubt.
Gewinner: Obsidian
Annotation & Erfassung außerhalb von Büchern
Beide Tools bieten Möglichkeiten, Informationen außerhalb von Büchern zu erfassen.
Readwise verfügt über eine Browser-Erweiterung namens Reader, mit der Sie Webartikel, PDFs und sogar Twitter-Threads markieren und direkt in Ihrem Konto speichern können, um sie später anzusehen. Es ist eine optimierte All-in-One-Umgebung zum Lesen und Markieren.
Obsidian kann Webinhalte ebenfalls mithilfe von Browser-Erweiterungen erfassen, der Prozess ist jedoch weniger integriert. Es geht eher darum, den Rohtext in eine Notiz zu konvertieren, die Sie anschließend selbst bearbeiten und verknüpfen. Die Flexibilität ist die Stärke von Obsidian – Sie können eigene Vorlagen und Workflows für verschiedene Inhaltstypen erstellen, allerdings ist die Einrichtung etwas aufwendiger.
Für die einfache Erfassung von Inhalten von überall aus ist Readwise die unkompliziertere Lösung. Für die Integration von Webinhalten in ein umfassenderes Wissenssystem ist Obsidian leistungsfähiger.
Gewinner: Unentschieden (abhängig vom Workflow)
Benutzerfreundlichkeit & Lernkurve
Hier gibt es keinen Zweifel. Readwise ist auf Einfachheit ausgelegt. Sie verbinden Ihre Konten, und es funktioniert sofort. Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich, intuitiv und auf das Wesentliche – die Überprüfung Ihrer Highlights – ausgerichtet.
Obsidian hingegen hat eine bekanntermaßen steile Lernkurve. Die Grundlagen sind zwar einfach, doch um sein volles Potenzial auszuschöpfen, müssen Sie Konzepte wie Markdown, bidirektionale Verlinkung, Plugins und benutzerdefinierte Designs verstehen. Sie müssen Zeit investieren, um alle Vorteile dieses Tools nutzen zu können. Diese anfängliche Hürde ist der Preis für seine immense Leistungsfähigkeit und Anpassbarkeit.
Gewinner: Readwise
Die Wahl zwischen Readwise und Obsidian hängt nicht davon ab, welche App objektiv besser ist, sondern welche Ihre Leseziele besser unterstützt.
Readwise ist die richtige Wahl für Sie, wenn:
-
Sie ein begeisterter Kindle-Nutzer sind und Ihre Markierungen mühelos zentral verwalten und wiederfinden möchten.
-
Ihr Hauptziel die Informationsspeicherung durch verteiltes Lernen ist.
-
Sie ein einfaches, automatisches Tool bevorzugen, das nach der Einrichtung keine weitere Aufmerksamkeit benötigt.
Obsidian ist die richtige Wahl für Sie, wenn:
-
Sie Student, Autor oder Forscher sind und Ideen aus verschiedenen Quellen zusammenführen müssen.
-
Sie aktiv eine langfristige, vernetzte Wissensdatenbank aufbauen möchten.
-
Sie Ihre Tools gerne individuell anpassen und bereit sind, Zeit in das Lernen zu investieren.
Viele ambitionierte Leser finden die optimale Lösung in der Kombination beider Tools. Readwise fungiert als automatisierte Datenerfassung, die Markierungen aus allen Quellen sammelt, und Obsidian als Werkstatt, in der diese Ideen verarbeitet, verknüpft und in neues Wissen umgewandelt werden.
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